ManuFit
Osteopathische Strategie zur Behandlung von Beschwerden des Bewegungsapparates.
Dr. Anton Hack
Es gilt gemeinhin, dass Beschwerden des Bewegungsapparates durch bleibende destruktive Veränderungen und durch hohe bzw. einseitige Belastungen hervorgerufen werden. Die Hauptursache sind jedoch reversible Funktionsstörungen der Gelenke. Erst wenn die destruktiven Veränderungen stärker werden, bestimmen sie das Krankheitsbild.
Die destruktiven Veränderungen können nicht, die äußeren Belastungen oft wenig die funktionellen Störungen jedoch leicht und mit gutem Erfolg beseitigt werden. Deshalb ist es lohnend die funktionellen Störungen der Gelenke an der Wirbelsäule und den Extremitäten zu behandeln.
Manufit ist ein osteopathisches Behandlungskonzept für Beschwerden des Bewegungsapparates.
Manufit- Gesamtkonzept
Für das Konzept Manufit gilt das Prinzip:
• Einfache Diagnostik
• Schnelle, sanfte und risikoarme Therapie
• Anhaltend gutes Behandlungsergebnis
• Ohne manualmedizinische Kenntnisse in kurzer Zeit erlernbar
• Vorsorgeprogramm
• Übungen zur Selbsthilfe für Patienten und zur Selbstbehandlung für Therapeuten
Manufit- Behandlung
Strategie des Konzeptes Manufit
Dem Konzept liegen neue Erklärungsmodelle für die Entstehung der meisten Beschwerden des Bewegungsapparates zu Grunde
Die Probleme an der Wirbelsäule gehen nicht vom schmerzhaften Bereich sondern immer von einer entfernt gelegenen nicht schmerzhaften Funktionsstörung aus.
Diese wiederum kommt nur in Kombination mit anderen Störungen vor, die außerhalb der Wirbelsäule zu finden sind. Noch wichtiger ist, dass sie sogar oft von dort ausgehen. Die Störungen befinden sich am Becken, den Beinen, den Armen, den Rippen und am Atlas/Schädel.
Die Funktionsstörungen an der Wirbelsäule haben wieder Auswirkungen auf andere Wirbelsäulenabschnitte und eine Rückwirkung auf die Beine.
Wir finden bei Beschwerden immer einen Komplex an Funktionsstörungen. Sie lassen sich
auf nur 6 Schlüsselstörungen zurückgeführen.
Da die Schlüsselstörungen oft schwer zu erkennen sind, werden leicht diagnostizierbare Schlüsselbefunde herangezogen, welche die Diagnostik vereinfachen.
Bei der Behandlung wird nicht nur mit der Schlüsselstörung begonnen sondern es wird mit Turbogriffen gleichzeitig der Komplex an Funktionsstörungen beseitigt.
Alle Regionen - der Brustkorb ausgenommen- können in ein bis zwei Minuten diagnostiziert und behandelt werden.
Mehrere osteopathische Techniken kommen zum Einsatz. Es wurde jeweils die für die Struktur günstigste Technik ausgewählt. Alle Griffe sind weich und schonend.
Manufit- Vorsorgeprogramm
Die Funktionsstörungen der Gelenke an der Wirbelsäule und den Gliedmaßen, die bei Beschwerden der Zugang zur Behandlung sind, können lange vorher festgestellt werden.
Sie bleiben stumm, wenn die Anforderungen mit den Restfunktionen noch zur Deckung kommen. Beschwerden treten erst auf, wenn die äußeren Belastungen von den Gelenken etwas erzwingen, was sie nicht leisten können oder wenn die Umgebung die Störung nicht mehr kompensieren kann.
Da mit den Störungen das Risiko steigt, dass körperliche Belastungen früher zu Beschwerden führen, werden die Funktionsstörungen zu „inneren“ Risikofaktoren
Mit dem Manufit- Vorsorgeprogramm sind eine Früherkennung und eine Beseitigung der Funktionsstörungen im Vorfeld der Erkrankung möglich.
Manufit- Selbsthilfetechniken
Wenn durch akute oder chronische Erkrankungen des Bewegungsapparates eine Asymmetrie im Körper entsteht, ist die Autoregulation besonders stark eingeschränkt. Dafür gibt es ein Programm zur Selbsthilfe. Mit den Übungen können die Patienten die Gelenke selbst justieren und damit die Funktion erhalten. Die Übungen sind von den therapeutischen Griffen abgeleitet und trotz starker Vereinfachung als „Pflegemaßnahme“ und zur Frühbehandlung wirksam.
Manufit lässt den Muskelaufbau, der bei Beschwerden des Bewegungsapparates oft empfohlen wird, unter einem anderen Blickwinkel betrachten.
Das heutige Gerätetraining zeigt große Defizite und birgt Risiken für den Patienten. Das Manufit- Training zeigt günstigere Alternativen auf, die ohne Geräte möglich sind.
Das so genannte „Wirbelsäulen schonende“ Bewegungsverhalten kann neu bewertet werden. Was für Kranke gut ist, muss nicht auch gut für Gesunde sein.
Manufit- Kurs
Das Konzept und die Techniken sind ohne manualmedizinische Kenntnisse im angebotenen Kurs beim Kongress des ZAEN lernbar.
Einsatzgebiete
• Schmerzen im Kreuz, Ischias, Ausstrahlung in die Leiste und das Hüftgelenk,
• Schmerzen in der Flanke, Intercostalneuralgie, pectanginöse Beschwerden und Atemhemmung.
• Schmerzen im Schulterarmbereich, Schulterverspannungen, Schulternackenbeschwerden, Nackenkopfschmerzen, Kopfdrehstörungen, Kopfschmerzen, Schwindel.
• Schultergelenksschmerzen, Bewegungseinschränkung im Schultergelenk bes. beim seitlichen Anheben, Impingement des Schultergelenks.
• Tennis- und Golfellenbogen, Unterarmschmerzen, Drehstörung der Hände, Handgelenksschmerzen, Missempfindungen und Einschlafen der Hände oder Arme.
• Hüftgelenksschmerzen, Bewegungseinschränkungen im Hüftgelenk.
• Kniegelenksschmerzen, Chondropathia patellae, Schmerzen an der Außenseite des Kniegelenks und in der Kniekehle.
• Achillodynie, Wadenkrämpfe, Schmerzen am Fibulaköpfchen, Fersensporn, Neigung zu Umknicken im Sprunggelenk, Sprunggelenksschmerzen, Spreiz- und Senkfußbeschwerden.
Kontakt
Dr. med. Anton Hack
Arzt für Allgemein- und Arbeitsmedizin
Manuelle Medizin
Tätigkeitsschwerpunkt Osteopathie
Körnerstraße 41
76571 Gaggenau
Tel: 07225 – 4908
Fax: 07225 – 989719
Email: anton.hack@gmail.com
Homepage: http://anton.hack.googlepages.com/home
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